4k tv test

4K Fernseher Kauf – worauf achten?

So gut wie jeden Tag landen neue Prospekt diverser Händler in unseren Briefkästen – und auch im TV ständig Werbung mit der neusten Technik – dabei gibt es in letzter Zeit unendlich viele Änderungen – es gibt Curved TVs – oder auch Modelle mit IPTV oder sogar UHD und 4K – doch was soll das eigentlich? Und wie kauft man das richtige Produkt?

Was ist 4K?

4K ist auch unter den Begriffen Ultra HD und Ultra High Definition bekannt. Es beschreibt die vierfache Full-HD-Auflösung und erreicht damit 3840×2160 Pixel. Eigentlich steht 4K für 4096×2160 Pixel – jedoch hat sich die etwas kleinere Variante am Markt durchgesetzt – jetzt werden die Begriffe als Synonyme verwendet.

was ist 4k auflösung

Wie groß soll der neue TV sein?

Wer sich einen Ultra HD Fernseher kaufen will sollte vor allem ein größeres Modell kaufen – denn erst ab circa 50 Zoll macht sich die neue Auflösung gegenüber der momentan noch üblichen Full HD Auflösung bemerkbar. Der Vorteil: Die einzelnen Pixel liegen viel enger beieinander – so sieht man selbst wenn man ganz nach am TV sitzt keine einzelnen Pixel mehr. Manche Experten empfehlen sogar Modelle ab 55 Zoll oder höher. Wichtig ist aber, dass man schon dafür überprüft, ob der neue TV dann auch in das Wohnzimmer passt – die Größe eines 60 Zöllers sollte man definitiv nicht unterschätzen.

Welcher Sitzabstand ist sinnvoll bei UHD?

Je größer der TV desto weiter sollte man davon entfernt sitzen um ein optimales Bild zu erhalten. Bei einem Full HD Modell empfiehlt es sich den rund den 2,5 fachen Abstand der Bildschirmdiagonale zu wählen. Bei einem UHD Modell reichen auch schon Werte um das 1,3 – 1,5 fache der Diagonale. Allerdings kommt es auch auf das Quellmaterial an – schaut man auf einem 4K Fernseher nur Full HD Material ohne Upscaling sollte man auch weiter entfernt sitzen.

Gibt es schon Inhalt ein 4K?

Ja – bedingt. Die Technologie rund um die neue 4K Auflösung kommt gerade erst so richtig in Schwung. Dementsprechend sind Inhalte noch etwas Mangelware. Vor allem im Pay-TV Bereich spielen einige Anbieter schon mit der neuen Auflösung. Ganz vorn dabei ist Sky. Sky hat schon Inhalte in 4K aufgenommen und setzt auch noch zusätzlich auf HDR. Dies ist ein noch größerer Technologiesprung als von Full HD auf Ultra HD – denn es bringt eine deutlich subjektiv wahrnehmbare Verbesserung des Bildes mit sich. Fotografen arbeiten schon lange mit HDR – der Vorteil ist, dass mehrere Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen übereinander gelegt werden wodurch man ein tieferes Schwarz aber auch ein weißeres Weiß erreicht – somit deutlich bessere Kontraste. Erste Modelle gibt es beispielsweise von Sony: http://www.sony.de/electronics/fernseher/xd9405-xd9305-series

Doch der wirkliche Schlüssel sind die neuen Ultra HD Blu-Rays. Diese Sind vor wenigen Wochen erschienen und bringen eine wirkliche Bildverbesserung – zusätzlich sind sie sogar HDR-fähig. Jedoch braucht man den passenden UHD-Blu-Ray-Player – alte Modelle können die neuen Scheiben nicht abspielen – und diese sind noch recht teuer bzw. fast überall ausverkauft.

Experten gehen davon aus, dass sportliche Groß-Ereignisse wie die EM 302+ in Frankreich das Thema weiter befeuern können – so war es 2008 auch mit dem HD Standard. Bis es jedoch TV-Inhalte in 4K geben wird, wird es sicherlich noch ein paar Jahre dauern – leider.

Sollte man bei 4K schon zuschlagen?

Laut Experten wie von www.4k-fernseher-test.com – ja! Die dortigen Testberichte zeigen, dass sich der Kauf von 4K Fernsehern definitiv schon lohnt. Allerdings nicht für jeden Standard-TV-Nutzer. Man sollte schon etwas Interesse an der neuen Technik haben und auch gerne Filme schauen. Ansonsten kann man auch noch auf HDR TVs warten – diese sind momentan vor allem in Kombination mit UHD zu haben – aber noch sehr sehr teuer!

Worauf sollte man achten?

Eins gilt: Um eventuelle Fehlkäufe zu vermeiden sollte man sich den neuen UHD TV schon sehr genau anschauen. Vor allem die Modelle der ersten Generation sollte man laut Experten meiden. Wichtig ist, dass die passende Auflösung unterstützt wird und ein HDMI 2.0 Anschluss vorhanden ist. Nur dann kann der TV UHD-Inhalte auch mit 60 Hz Bildfrequenz übertragen. Auch auf die Energieeffizienz sollte man achten.

Die Preise dieser Geräte sind immer noch recht hoch – werden aber sicherlich in den kommenden Monaten bis Weihnachten deutlich sinken. Wichtig ist auch, das man einen Smart TV kauft – dies bestätigen Smart TV Test Berichte. Denn nur wenn der neue TV an das Internet angeschlossen werden kann, kann er seine volle Kraft entfalten und man kann beispielsweise auch UHD Inhalte von Netflix oder Amazon Prime Video streamen.

HDR ist Trumpf

Wer nicht zwingend einen neuen Fernseher braucht der sollte vielleicht noch warten bis die neuen 4K HDR TVs günstiger sind. Diese bringen eine deutliche Verbesserung des Bildes in Sachen Farben, Kontrast und Breite dar. Es ähnelt eher dem Sprung von VHS auf DVD wie von FullHD auf UltraHD.

4k monitore im test

4K Monitor Test – Was ist wichtig bei UHD?

Momentan kennt man hochauflösende Displays bisher eigentlich nur von guten Notebooks oder teuren Tablets oder Smartphones. Selbst wenn man ganz nach an das Display herangeht wirkt der Text noch wie gedruckt und gestochen scharf.

Genau das wünschen sich viele Nutzer auch zu Hause am eigenen Rechner auf einem großen Monitor und eben nicht nur auf dem 6 Zoll großen Smartphone oder dem 10 Zoll großen Tablet. Es soll schon auf dem 27 Zoll großen Monitor diese hohe Auflösung geben um auch dort in diesen Genuss zu kommen.

Allerdings würde so gut wie kein Rechner dieser Welt das so packen. Ein Smartphone erreicht 400 dpi oder mehr – das würde kein Rechner schaffen auf der Größe eins normalen Monitors. Doch ein 4K Monitor geht in die richtige Richtung. Er liefert rund viermal so viele Bildpunkte auf den Monitor als ein klassischer Full HD Monitor. So erreicht ein Bildschirm mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll einen DPI-Wert von 160 ppi. Ein MacBookPro dagegen kommt dank Retina schon auf 220 DPI – allerdings ist das noch weit von Smartphones entfernt mit 400 DPI. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass man vor dem Monitor auch nie so nah dran sitzt wie bei einem Smartphone.

Vor allem bei der Wiedergabe von hochauflösendem Filmmaterial hat die neue 4K Auflösung Vorteile. Aber auch im klassischen Office-Betrieb hat diese Auflösung Vorteile. Vor allem kann man schnell und einfach mehrere Programmfenster nebeneinander platzieren.

Worauf es ankommt beim 4K Monitor Kauf

Um die kompletten Vorteile von 4K Auflösung nutzen zu können sollte man die entsprechende Hardware haben. Vor allem ältere Grafikkarten oder Laptops schaffen dies nicht. Vor allem schränkt die Bildwiederholungsrate könnte extrem darunter leiden. 30 Hertz sind aber kein Standard mehr heute.

Vor allem für Gaming ist das viel zu wenig. Aber auch beim Arbeiten ist das kein guter Standard – bei schnellen Animationen oder auch beim Scrollen kommt es so zum rucken – das macht keinen Spaß. Teilweise gibt es auch berichte, dass die Augen schneller ermüden.

Wir empfehlen deshalb HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2. Dann kann man mit der passenden Grafikkarte perfekt Inhalte in 4K Auflösung auf den Monitor bringen.

Was braucht man?

Wie schon erwähnt hängt es vor allem von der Grafikkarte und den Anschlüssen ab ob ein PC oder Laptop Inhalte mit 60 Hertz auf den Monitor bringen kann. Ist man Fan von AMD sollte man ab der 6000er Generation ausgesorgt haben – bei Nvidia sind Modelle ab 2012 laut eigenen Aussagen generell 4K fähig. Fähig bedeutet aber nicht, dass es gut sein muss.

Bei einem Laptop ist das Ganze aber deutlich schwieriger – denn dort kann man die verbaute Grafikeinheit natürlich nicht einfach austauschen. Bei Apple sind MacBook Pros ab 2013 und das MacBook Air ab 2015 in der Lage die 4K Auflösung wiederzugeben.

Gaming und 4K

Gamer müssen bei 4K Monitoren besonders auf die Leistung achten. Wer aktuelle Top Titel und Gaming-Neuheiten auf seinem Ultra HD Monitor spielen möchte der muss definitiv eine sehr potente Grafikkarte besitzen. Experten empfehlen Modelle ab der GTX 980 aufwärts oder noch besser die GeForce Titan – ab der 1080er Baureihe von nVidia sollte man dann keine Probleme mehr haben.

Ohne aktuelle und potente Grafikkarte muss man auch bei einem UHD Monitor zurück zur Full HD Auflösung – wenn man entsprechend hohe FrameRates haben möchte – dadurch sinkt die Qualität enorm – denn der Monitor liefert in seiner nativen Auflösung definitiv das beste Bild.

Die Beiden großen Grafikkarten-Hersteller haben auch weitere Technologien entwickelt um das Zusammenspiel zwischen Grafikkarte und Monitor zu verbessern. Bei AMD nennt sich das ganze FreeSync. Durch AMD FreeSync wird die FrameRate des gezeigten Spiels mit der Bildwiederholungsrate des Monitors synchronisiert. Die Spiele erscheinen dadurch flüssiger. Gleiches tut die von nVidia entwickelte Technologie G-Sync. Der perfekte Gaming Monitor!

Zusammenspiel mit dem Betriebssystem – 4K

Auch das OS sowie die verwendeten Programme haben einen Einfluss darauf ob man Spaß an der neuen 4K Auflösung hat oder nicht. Mit Windows 7 beispielsweise wird man garantiert keinen Spaß haben. Windows 8.1 dagegen kommt schon besser mit der UHD-Auflösung klar. Windows 10 liefert hier aber oft das beste Bild ab. Beim älteren Windows 7 erscheinen die Symbole, Schriften und Menus extrem klein – und die im System integrierte Skalierungsfunktion kann dies nicht richtig ausgleichen – deshalb macht das keinen Spaß.

Bei Apple unterstützt Mac OS X ab Version 10.9.3 die UHD Auflösung. Kein Wunder – Apple bietet mit dem iMAc und Retina Display schließlich sogar ein Gerät mit bis zu 5K Auflösung. Dennoch sollte man vor dem Kauf genau prüfen ob das Apple Gerät eine 60 Hz Bildwiederholungsrate leisten kann – sonst macht das auch keinen Spaß.

Allerdings tut sich was – viele Softwarehersteller arbeiten schon an Verbesserungen ihrer Programme – so ist die Adobe Suite inzwischen vollkommen 4K kompatibel.

Quellen: www.4k-monitor-test.com, www.microsoft.com/de-de/windows/features

gaming wachstum

Online Games boomen – Wachstum wird erwartet

Die Zeiten des Gamboys sind lange vorbei – heute spielt mal online zusammen mit vielen anderen Spielern unabhängig von Ort und Zeit. AAA Titel gleichen einem Kinofilm andere kann man direkt im Browser spielen – andere auf seinem Smartphone oder Tablet. Die Branche macht jedes Jahr erneut Milliarden-Umsätze.

Umsatzwachstum ist angesagt

Generell wächst der Umsatz im Bereich des bezahlten Contents immer weiter. Noch in diesem Jahr erwartet die Branche eine Steigerung von rund 17 Prozent – das entspricht fast 5 Milliarden Euro. Bis 2019 sind weit zweistellige Wachstumsprognosen vorhanden. Darunter fallen auch Online Games – und vor allem auch Gambling-Seiten.

Darunter sind vor allem Online Casinos die stark wachsen. Aber auch der Free-2-Play-Markt ist noch lange nicht gesättigt. Immer mehr Gamer spielen Abends auf dem Tablet, tauchen in neue Welten ein und geben dabei etwas Geld aus. Free 2 Play bedeutet, dass man das Spiel grundlegend umsonst spielen kann – allerdings für bestimmte Zusatzinhalte bezahlen muss. Das Konzept gibt es schon lange – die Games Branche wird aber nicht müde darauf herumzureiten.

Der Wandel zu Online

So gut wie kein Markt hat sich in den letzten Jahren so sehr gewandelt wie der Games Markt. Anfang der 1980er Jahre waren Konsolen sehr dominant. Doch die Branche entwickelt sich rasant – vor allem die neuen Smartphones und Tablets und das mobile Internet tragen dazu bei. Zum klassischen Video-Games-Bereich zählen heute noch der PC und die großen Konsolen wie die XBOX oder Playstation.

Vor allem der schnelle Ausbau von Breitbandinternet hat dazu beigetragen. Rund 33 Millionen Haushalte in Deutschland haben einen schnellen Internetzugang – dazu kommen noch die ganzen mobilen Anschlüsse. Dies bildet die Grundvoraussetzung für Online Gaming.

Unterschieden wird in die unterschiedlichsten Kategorien. Bekannt sind vor allem so genannte MMORPS oder kurz MMOs. Dies bedeutet Massively Multiplayer Online Games und beschreibt ein Genre im Stil von WOW also World of Warcarft. Jeder Spieler hat einen Charakter den er weiterentwickeln kann. Aber auch die Casual Games werden immer wichtiger – dazu zählen Browsergames, Social Games, Facebook Games und viele Handyspiele.

Laut diversen Studien sollen bereit Ende diesen Jahres rund 7 Millionen Deutsche regelmäßig online spielen. Zwar die meisten davon immer noch auf dem PC  – aber vor allem die Smartphones und Tablets holen massiv auf.

Wie sieht die Zukunft aus?

Vor allem die großen Player der Branche müssen sich im Bereich Mobile Games mit neuen Konkurrenten beschäftigen. Viele kleine Entwicklerstudios drängen mit oft sehr einfachen aber guten Spielen auf den Markt und machen den Branchenriesen das Leben schwer. Für wenige Euros bekommt man ein gutes Spiel oder man kann es gar umsonst spielen.

Die Konsolen trotzen dem Ganzen noch etwas besser als die PCs. Vor allem bei den ganz jungen Gamern sind die mobilen Devices viel beliebter.

Erfolgreiche Games aktuell

Die BIU ermittelt jedes Jahr und auch jeden Monat einen Sales Award für die erfolgreichsten Computer und auch Video-Games. In diesem Monat März 2016 gibt es einen ganz klaren Sieger: Tom Clancy’s The Division.

Die BIU ist der Bundesverband für interaktive Unterhaltungssoftware. Das verkaufsstärkste Game im März war mit Abstand The Division von Ubisoft. Der Verkaufsstart war durchaus gelungen. Doch der Publisher steht nicht still – auch das neue Far Cry Primal ist gut gestartet und kann auf ähnlich gute Verkaufszahlen hoffen.

Das Action Multiplayer-Game The Division konnte bereits über 200.000 mal verkauft werden. Das ist ganz klar Platin – auch Far Cry Primal ist auf dem besten Weg mit Platin ausgezeichnet zu werden. Übrigens Star Wars Battlefront bekommt ebenfalls eine Auszeichnung als Multiplattform Game.

Für März gilt also:

  • BIU Multiplattform Award für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf mehreren Plattformen geht an EA für Battlefront
  • Der Sales Award Platin für mehr als 200.000 verkaufte Einheiten an Far Cry und Tom Clancy’s The Devision

Schauen wir was nächsten Monat kommt!